Montag, 15. September 2014

Von Würmern und anderem Getier - Teil 1: Zecken

Jeder Hundebesitzer muss sich irgendwann mit dem Thema Parasiten beschäftigen. Entweder, weil der Vierbeiner sich welche angelacht hat oder aber, weil andere Zweibeiner (ob nun selber Hundebesitzer, Tierarzt oder aber auch "schlaue" Nichthundebesitzer) dieses Thema anschneiden.

Ob nun Würmer, Zecken, Flöhe oder die zig anderen Quälgeister - für jedes Tierchen gibt es Hunderte von Mittel sowohl zur Prävention als auch zur Therapie bei einem akuten Befall!

Der geneigte Hunde- (oder auch Katzen-) besitzer kann nun wählen, es gibt Spotons, Öle, Shampoos, Puder, Tabletten, Gele und so einige andere Verabreichungsformen, teils pflanzlich, teils synthetisch...

Wer mich kennt, der weiß, dass bevor ich zu Chemie greife, ich auf die Mittel der Natur setze.

Nur eines vorweg - liegt eine wirkliche Erkrankung (akuter starker Befall von z.B. Würmern oder Flöhen) vor, dann gehe auch ich zum TA und lasse den Biestern den Garaus machen!

In punkto Prävention kann man aber so einiges tun!

Ich möchte Euch heute meine Mittel der Wahl vorstellen und möchte kurz (nicht ganz ohne Glücksgefühl) anmerken, dass bisher seit 1991 nur ein mal ein Flohbefall vorlag - es scheint also zu funktionieren ;-)

Nervtöter Nummer 1 sind wohl Zecken: Die kennt nun wirklich wahrscheinlich jeder Hundebesitzer!
Man kann entweder die komplett mittelfreie Variante wählen und den Hund nach jedem Spaziergang komplett absuchen und ggf. vorhandene Zecken absammeln...

Mir aber zu mühselig, ehrlich gesagt...

Kokosöl - meine Empfehlung Nr. 1: 


Man nehme 2 Wochen lang jeweils eine etwa Walnussgroße Portion in die Hand und verreibe es darin (Schmelzpunkt liegt bei 25 Grad, deshalb kein Problem), dann einmal über alle Körperregionen des Hundes streichen. 
Während dieser Zeit kann es noch zu Andockmanövern kommen, sie werden aber seltener. Nach den 2 Wohen kann man die Abstände vergrößern bis man irgendwann bei 2x die Woche ist.
Das hat bei uns prima geklappt, ich weiß aber von Hunden, wo es nicht gewirkt haben soll. Einen Versuch ist es aber wert!
Es sollte natives Kokosöl sein, 250 Gramm kosten um die 5,- und reichen locker 1 ganzes Jahr! Und der Hund riecht SOOO lecker :-)
(Erhältlich in Bioläden und Reformhäusern)

Empfehlung Nr. 2: Spoton auf Kokosölbasis: 



Nun kann es sein,dass es noch andere gibt, wie mich, die es einfach nicht auf die Reihe bekommen, 2 Wochen lang täglich den Hund einzustreichen - dann ist vielleicht ein Spoton, das nur 1x wöchentlich aufgetragen wird, die Lösung. 
Bei uns hat auch dieses 100%ig geholfen.
(Erhältlich z.B. bei Fressnapf).

Empfehlung Nr. 3 Schwarzkümmelöl: 




Durch Zufall entdeckte ein Schüler aus Bayern die abschreckende Wirkung von Schwarzkümmelöl auf Zecken.
Kurweise wird hier Schwarzkümmelöl über das Futter des Hundes gegeben (je nach Größe des Hunde 4-10 Tropfen alle 2-3 Tage und 4-6 Wochen lang) und die kleinen Plagegeister bleiben fern!
Nebenbei wird hier das Fell auch noch super weich :-)

Nächste Woche dann Zeil 2 - Würmer!

Kommentare:

  1. Hallo liebe Kerstin,

    wie du ja vielleicht schon weißt, hab ich es auch am liebsten natürlich. Wir kommen super mit Kokosöl zurecht. Am besten funktioniert es aber, wenn Ernährung und Co (also wenig Chemie) auch stimmen. Ich denke, das ist auch der Grund, weshalb es nicht bei allen Hund so gut damit klappt.

    ein schöner Beitrag ...

    Liebe Grüße
    Anke

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    1. Ohja, das Gesamtpaket muss stimmen, das will Frauchen in der Zusammenfassung noch näher behandeln 😉

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  2. Was bewirkt das Kokosöl? Riechen die Viecher das und rennen weg oder rutschen sie ab?

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  3. Liebes Zweibein! Vorerst mal vielen DANK für das Teilen deines Wissens! Folge euch schon länger auf Facebook, bin aber erst heute auf deinen Blog gestoßen. Darin bin ich jetzt schon recht lange und lese mich eifrig durch deine Beiträge. Eine Frage ist bei diesem Artikel noch aufgetaucht: Gibst du das Schwarzkümmelöl täglich oder mehrmals wöchentlich? LG, Camilla

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Vielen Dank für Deinen Kommentar!