Donnerstag, 19. März 2015

Findest Du nicht, Du übertreibst ein bisschen?

Diese Frage wird mir oft gestellt!
Sehr oft!
Und immer nur in Bezug auf ein Thema!
Welches? Na der Hund!
Doch, warum übertreibe ich?

Weil ich mich mit dem Thema *gesunde Ernährung von Hunden* auseinandersetze? Nach Alternativen zu Chemiebomben suche in punkto Parasitenabwehr? Nicht einfach jährlich mir unbekannte Stoffe in den Hund spritzen lasse? Vielleicht aber auch, weil ich darüber nachdenke, wie ich den Vierbeiner sinnvoll beschäftige?
Oder weil ich freiwillig meine gesamte Freizeit mit meinem Hund und Gleichgesinnten verbringe?
Am Wahrscheinlichsten wohl, weil mein Vierbeiner nicht, wie viele andere, einfach nebenbei läuft, von mir aus überall hin mitkommt und einfach den Teil meines Lebens ausmacht, der mir am liebsten und wichtigsten ist... Und ja, ein paar Sorgen mache ich mir immer, wenn wir nicht zusammen sind!

Habe ich ne Hundemacke? Ganz bestimmt!
Aber wie auch nicht?

Ich mein, der Hund ist dafür verantwortlich, dass ich jeden Tag gern rausgehe, beim rausgehen lasse ich alle Probleme zu Hause und schalte komplett ab (deswegen HASSE ich es auch, wenn ich in der Zeit telefonieren soll, das Handy ist in der Zeit also stumm!), sie ist sozusagen meine Gesundheitsvorsorge!
Durchs Fräulein habe ich angefangen zu bloggen und befasse mich immer mehr mit dem Gedanken, auch beruflich mit Hunden zu arbeiten und die unzähligen Menschen, die ich in den letzten vier Jahren kennengelernt habe, darf man auch nicht vergessen...

Nun also - übertreibe ich, wenn ich mich über die Hälfte des Tages mit dem Thema Hund beschäftige?
Ich denke nicht!

Es ist mein Hobby, meine Zukunft und das, was mich täglich zum Aufstehen bewegt - was könnte daran schlecht sein?

Allerdings - selbst, wenn ich übertreibe - auch egal - Allie stört das sicher nicht ;-)



Kommentare:

  1. Ich finde, es ist nicht wichtig, ob andere denken dass Du übertreibst - es ist nur wichtig, welches Gefühl Du dabei hast ... und so lange Du und Allie damit zufrieden sind, ist die Welt doch noch in Ordnung.
    Bei manchen Dingen mache ich mir vielleicht weniger Gedanken - was aber sicher auch einfach daran liegt, dass unser Leben mit den Hunden schon so lange sehr gut funktioniert oder auch daran, dass ich mich zu alt für eine neue berufliche Ausrichtung fühle.
    Bei manchen Dingen geht es mir aber auch wie Dir und ich versuche mich immer weiter zu informieren ... was viele auch nicht verstehen ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Hihi, ich lebe seit 1991 fast ununterbrochen mit Hunden zusammen, Gedanken mache ich mir aber eher mehr als weniger ;-)
      Gibt ja auch fast täglich neues Wissen, sei es die ernährung, Spiele, Training, Spielzeug, Psychologie, Gesundheit - soooooooo viel :-)
      Was das Berufliche angeht - das ist hauptsächlich deswegen, weil ich anderen helfen möchte, ebenfalls neue Wege einzuschlagen und frische Denkweisen zuzulassen :-)

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  2. Kerstin......lieber so, wie du, als anders rum......wenn man sich das Elend der geqäulten Seelen ansieht, die nicht mal ein pot wasser zustehen haben...geschweige Futter/Essen.......Hugo ist mein kleines Urlaubsgefühl, wenn ich vormittags mit ihm draussen bin. Wenn ich dann an schöne gegenden vorbei komme...einfach spazieren gehen mit was netten neben dran ;-). hab eh schon sowenig Zeit für mich und Hugo ist meine Möglichkeit abzuschalten. Wie du schon schreibst...Sorgen zu hause lassen. Bleib so und mach weiter so. Tschacka
    LG Andrea und Hugo

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    1. ...kleines Urlaubsgefühl... - das gefällt mir :-D

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  3. Ich habe definitiv auch eine Hundemacke :D
    Und das ist auch gut so.
    Habe sie von meiner Mutter geerbt ;)
    LG Caro mit Piet

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  4. Wir übertreiben auch gerne mit Socke, stoßen oft auf Unverständnis, aber es ist uns egal. Wir lieben Socke…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  5. Yo, den Satz hört mein Celebral-Interface auch immer...er antwortet dann meist: "Nein, früher habe ich übertrieben, als ich in meiner Freizeit auch über die Arbeit sprach." oder "Kann sein, dafür sauf ich nicht so viel wie du und bin öfter an der frischen Luft." oder "Hunde sind halt meine Droge, da sind selbst die Nebenwirkungen gut." ;-)

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  6. Wichtig ist doch, dass man glücklich ist.
    Wir hören auch manchmal den Satz: „Das ist doch nur ein Hund.“ Nee. Eben nicht. Das ist ein Familienmitglied um das ich mich genauso kümmere wie um andere Familienmitglieder auch. Nur das es sich nicht selbst versorgen kann und ich mich deswegen vielleicht ein bisschen mehr kümmere.
    Deswegen: du machst sicher alles richtig. Und wer das nicht versteht, hat wahrscheinlich keinen Hund. :-)

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. "nur" ein Hund - ich liebe es...
      Die haben doch alle keine Ahnung ;-)

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  7. Was gibt es schöneres als einen Menschen zu haben, der eine Hundemacke hat. Also ich - Shiva - muss das jetzt so sagen.
    Mein Frauli wollte immer einen Hund. Eigentlich seit sie das Wort Hund aussprechen kann. Mit 15 Jahren wurde ihr der Wunsch erfüllt und ihr erster Hund zog ein. Jenny, eine schlappohrige Wuschelschönheit mit dem treusten Herzen, dass sich ein Mensch nur wünschen kann. Sie war eine sanfte Natur und liebte Frauli abgöttisch. Leider wurde sie im Alter von 11 Jahren von einem anderen Hund getötet. Frauli war untröstlich. 10 Tage später zog Rocky ein und Fraulis Leben änderte sich drastisch. Rocky war ihr Seelenhund und nach kurzer Zeit war Fraulis komplettes Leben auf den Hund ausgerichtet. Sie kündigte ihren Job, um eine andere Stelle anzunehmen, die ihr mehr Zeit für Rocky ermöglichte. Der Wunsch nach einem zweiten Hund wurde größer und größer. Schließlich entschied sie sich für mich und kurze Zeit später zog ich ein. Leider hatte Rocky nur ein kurzes Leben und mit nicht ganz 9 Jahren trat er den Weg über die Regenbogenbrücke an. Jetzt bin ich alleine mit meinem Frauli, dass ihr Leben ziemlich nach meinen Bedürfnissen eingerichtet hat und sie bereut keine Sekunde daran. Wir verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander und sie lässt sich immer was neues für mich einfallen. Ob wir jetzt Abenteuerspaziergänge machen, longieren, Agility trainieren oder Rally Obedience auf dem Hundeplatz, im Garten chillen, Suchspiele durch die Wohnung oder irgendwelche Ballspiele... Hauptsache wir sind zusammen.

    Flauschige Grüße
    Shiva Wuschelmädchen

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    1. Das klingt wundervoll!!!
      Wenn doch nur alle wenigstens ein kleines bisschen so wären...

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  8. Die Hunde sind bei uns definitiv ein Teil unseres Lebens. Und wie das Leben auch selbst ist, dynamisch, passen wir uns eben auch dem "Alltag" an. Es gibt auch mal einen Tag, an dem wir nicht die Zeit für die Hunde aufbringen können, wie wir es eigentlich müssten. Aber dafür gibt es dann direkt als "Dankeschön" viel mehr Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit, als sie eigentlich bräuchten!

    Lass dich nicht von anderen irritieren, die sagen "Übertreibe es nicht!". Wenn ihr so, wie ihr lebt, zurecht kommt, warum sollte man dann was ändern?

    Für uns sind unsere Fellnasen nicht der Lebensmittelpunkt, aber sie sind ein wichtiger Teil. Sie begleiten uns, stehen uns bei, machen Mist, trösten uns, bringen uns zum lachen...es sind Kameraden, die uns leider nur auf einem viel zu kurzen Weg begleiten (auf die Hundejahre bezogen).

    LG Jérôme

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  9. Eine tolle Liebeserklärung an Allie <3


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Vielen Dank für Deinen Kommentar!