Sonntag, 17. April 2016

Der Keks ist weg Teil II



Dann erzählen wir Euch mal weiter von unserer Keksgeschichte. Allie schnarcht tief und fest, deswegen übernehme ich ausnahmsweise für sie.

Haben wir die Wohnungskündigung bekommen oder musste Cookie noch wegen Löchern zum Arzt?

Nein, glücklicherweise nichts von alledem ;-)



Cookie kam ja an einem Wochenende bei uns an und so konnten wir uns relativ gut eintakten und die Situation ganz gut einschätzen.

Da wir Cookie und das Fräulein nicht allein lassen wollten - jedenfalls nicht zusammen in der gesamten Wohnung (wir erinnern uns, dass Cookie die Katzen SEHR spannend fand, das Fräulein dies aber nicht so gern sah), aber auch nicht in getrennten Zimmern (da hätten die beiden sich im Zweifel durch die Tür angefiept), hat Herrchen den Keks mit zur Arbeit genommen - das war auch insofern super, weil Cookie Autofahren total genial findet!

So war in der ersten Woche auch erstmal relative Ruhe in Fräuleinhausen.

Als Cookie dann mit Herrchen wieder zu Hause ankam, war die Freude zuerst nur mäßig ausgeprägt, im Laufe eines längeren gemeinsamen Spaziergangs aber konnte man sogar sowas, wie Spielansätze erkennen.

Am Karfreitag waren das Fräulein und ich dann beim Osterspaziergang von Dogworkz - ohne Cookie, die lange Fahrt mit den Öffentlichen wollte ich nicht mit zwei großen Hunden absolvieren (zumal ich ja auch nicht wusste, wie Cookie darauf reagiert). So konnte das Fräulein sich schön austoben und war erwiesenermaßen sehr müde, als wir wieder zu Hause ankamen.



Da war der aufgeregte Cookie, der seinen Tag mit Herrchen verbracht hat, nur noch halb so schlimm - schließlich wollte hund nur noch ins Bett ;-)

Nachts haben beide Hunde übrigens weiterhin getrennt geschlafen - dies aber hauptsächlich wegen der Katzen - Cookies Interesse an den beiden hatte ich, glaube ich, bereits erwähnt? ;-)

Ostersamstag dann waren wir wiederum zu zweit on Tour - bei Dogworkz stand die IBH-Hundeführerscheinprüfung an und wir waren als Statisten gebucht.

Um kurz vor 7 gings los, da war es noch fast dunkel ;-)

Die Bahnfahrt war relativ entspannt und so kamen wir frisch und munter um kurz vor 9 auf dem Platz an und das Fräulein konnte noch ein wenig mit Finny von Ariane toben.

Im Stundentakt wurden dann die Prüflinge auf die Probe gestellt, mal war das Fräulein als entgegenkommender Hund Ablenkung, mal durfte ich als Fahrradfahrer “stören”. Zwischendurch gabs dann immer wieder Pausen im Doggymobil von Claudi - in der größten und geräumigsten Box, inkl. Plüsch-Schaffell, konnte das Fräulein die Äuglein zu machen und neue Kraft tanken.

 

So gegen 17 Uhr sind wir dann mit Zoe und ihrem Frauchen nach Hause gefahren (nach dem Tag war so eine Autofahrt eine echte Erholung - ich denke immer intensiver über die Anschaffung eines Autos nach!) - wiederum war Cookie nicht ganz so furchtbar, wie zuvor!


Ostersonntag dann war EIGENTLICH ein Ruhetag geplant, kürzere Spaziergänge ohne viel Tamtam!

Wie so oft aber wurde daraus nix! Beide Hunde waren einfach nur entspannt und so liefen wir von einer Ecke zur Nächsten und dann da noch kurz lang und “ach, da hinten siehts auch nett aus…” - tja, und so wurden aus dem kurzen Spaziergang 5 Stunden mit 17 km ;-)

Aber die Hunde hatten Spaß, die Kamera auch und alle anderen ebenso!

 

Zurück in Fräuleinhausen war dann Totentanz angesagt - genau so, wie es sein soll ;-)

      

Die nächsten beiden Tage waren dann aber wirklich der Ruhe vorbehalten!

Cookie war bei mir und Herrchen hat Allie mit zu Gracy genommen. Da Gracy grad läufig war, wäre Cookie als Besucher eher ungünstig gewesen.

So konnte ich mich ein wenig um den Bürokram kümmern und Allie konnte faulenzen, schlemmen und bei Bedarf etwas mit der kleinen Maus spielen - gaaanz ruuuhig eben ;-)

Cookie bekam ein paar Extrastunden zum Thema Leinenführigkeit und wir konnten einige Tipps von Ariane und Claudi ausprobieren.

Apropos - es war absolut faszinierend - Samstag hatte ich mir bei den beiden Anregungen zum Training mit Allie und Cookie geholt und gleich abends damit begonnen, sie umzusetzen - sachte versteht sich, Allie war ja nicht mehr ganz so auf Draht - und es hat SOFORT geklappt!


POSITIVES TRAINING rockt ;-)


Na ja, auf jeden Fall wurde das Ganze auch Ostersonntag weiter geführt und dann eben im “Einzelunterricht” mit Cookie gefestigt.

Der Keks sprach super darauf an und es war eine Freude ihm beim Lernen zuzusehen!




Allie entspannte sich daraufhin etwas mehr zu Hause, auch in Gegenwart vom Keks und wir konnten sie öfter zusammen lassen - Cookie durfte sich mehr bewegen, ohne dass das Fräulein keifte (ganz weg war es aber natürlich nicht!).

Man muss aber dazu sagen, dass der Keks wirklich äußerst tiefenentspannt (um nicht zu sagen "oberdreist!) war und so gar nicht auf Fräuleinsche Ansagen reagierte - er hatte es auch drauf, ihr einfach einen Kauknochen aus der Gusche zu klauen - selbstverständlich haben wir das sofort rückgängig gemacht und verstärkt darauf geachtet, dass Cookie einige Grenzen beachtet! Dies führte zu einer weiteren Entschärfung - so wirkliche Liebe war das aber auch noch nicht ;-)


Was meint Ihr - wird das noch was, bleibt es wie es ist oder sind wir am Ende genauso weit wie zu Beginn?

In Teil III gibts das Fazit!










1 Kommentar:

  1. Mensch, das hört sich ja nach viel Management bei euch Zuhause an. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben nicht wahr? Als der Alvin, unsere Katze, vor einem Monat bei uns eingezogen ist war Inuki auch seht interessiert an ihm. Glücklicherweise ist Alvin ein seeeeeehr chilliger Kater sodass nach 2 bis 3 Tagen keinerlei Hektik bei den beiden mehr bestand.

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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