Donnerstag, 22. Juni 2017

Hot Days - Hot Dogs!

Nachdem gestern der längste Tag des Jahres war, kommt heute der heißeste! Jedenfalls sagen das die Experten.
Aber ob nun ja oder nein - nicht zu leugnen ist: wir haben Sommer - und das ja nun nicht nur meteorologisch und kalendarisch sondern auch gefühlt!


 
Fast täglich wird man nun also darauf hingewiesen, dass weder das Zurücklassen des Hundes im Auto noch das Laufen auf heißem Asphalt der Gesundheit unserer Vierbeiner zuträglich sei, das dürften nun also eigentlich alle verstanden haben - doch was, das fragt sich der "gute Hundehalter", darf ich überhaupt noch machen? 



Bekanntermaßen sind wir ja auch auf Facebook aktiv und gerade dort wird in fast jeder Gruppe mindestens einmal täglich diese oder eine ähnliche Frage gestellt: was macht Ihr mit Euren Hunden bei dem Wetter? 

Also? Was machen wir? 

Als erstes mal: weniger! Viel weniger! Die wirklich aktive Runde findet morgens gegen 5 Uhr statt - da ist es noch so "angenehm", dass ich eine Jacke trage und das Fräulein völlig entspannt laufen kann, flitzen inbegriffen! 



Morgens gibts also noch Action mit rennen, klettern und Co...



Und danach? 

Erstmal nicht viel - da wird mehr geschlafen als alles andere...

 
Tagsüber gibt es fast nur Ausflüge ans Wasser - zu Fuß zum etwa 500m entfernten Ententeich - danach können wir noch etwa 30 Minuten von dieser Abkühlung zehren, maximal!



Mit dem Auto sind wir dann auch mal länger unterwegs, also am Wasser - mit Vorliebe aber gaaaanz früh, so dass wir gegen 9.00/10.00 Uhr wieder zu Hause sind - geht eben nur leider bloß an freien Tagen...

Etwas länger sind wir erst nach 19.00 Uhr unterwegs - da werden die Schatten länger (und die Mücken kommen raus, jehi!), die Sonne knallt einem weder die ganze Zeit auf den Kopf, noch bringt sie den Asphalt zum Schmelzen und man kann auch mal ein Stündchen oder zwei laufen, ohne gleich "atemlos durch die Pracht" zu schleichen. Selbstverständlich auch hier im Normalfall mit mindestens einem Zwischenstopp am Wasser.


Doch, was macht man, wenn der Hund nicht ins Wasser geht, man kein Gewässer in der Nähe hat oder der Hund einfach zu alt oder nicht fit genug ist, auch nur 10 Minuten durch die Sonne zu laufen - oder es einfach mal nicht geht, zeitlich oder warum auch immer?



Angenehm und einfach...

Als allererstes fällt einem natürlich immer ein: Wasser und Eis!
Klar! Wasser - es gibt Hunde, die mögen es, zu duschen - super! 
Dann macht das! 

Alle anderen freuen sich eventuell über eine Babybadewanne o.ä. im Bad/der Terasse/dem Balkon - einfach mal ausprobieren.

Es gibt auch Hunde, die finden es toll, wenn sie mit einer Sprühflasche mit Wasser eingenebelt werden. 

Viel diskutiert aber meiner Meinung nach völlig unbedenklich: das feuchte (Küchen-)Handtuch. 

Man nehme ein Küchenhandtuch, halte es unter fließendes, kaltes Wasser, wringe es aus und lege es entweder unter oder über den Hund - mag der Hund es? Super, weitermachen. Mag er es nicht, wird er sich entweder nicht drauf legen oder aber das Handtuch abschütteln. 
Blasenentzündung, Hitzestau oder ähnliches gibt es dabei/davon übrigens nicht - wie gesagt, wir reden von einem Küchenhandtuch, das feucht ist, nicht von einem Brandschutzvorhang, in den der Hund eingeschweißt wird!
Bei uns mögen das übrigens sogar die Katzen!Und die haben in 14 bzw 18 Jahren auch noch keine Blasenentzündung oder einen Hitzestau bekommen...

Eis für Hunde - mindestens ebenso heiß diskutiert, wie die Handtücher und fast ebenso unbegründet! 

Es wird vor Gastritis gewarnt und was weiß ich noch alles - ähm ja - keiner von uns wird seinem Hund wohl derart große Mengen an Eis füttern, dass es dazu käme, mal abgesehen davon, dass Eis auch von Hunden in der Regel eher gelutscht/geleckt wird, als in riesigen Stücken geschluckt. 
Dies wäre der einzige Grund zur Vorsicht - schluckt der Hund alles "im Ganzen", sollte man auch mit Eis vorsichtig sein - dann lieber kleinere Mengen oder aber in Behältnissen anbieten, an denen der Hund arbeiten muss (z.B. der Kong).

Also - ab und an mal ne Kugel Vanille-Eis, ein gefüllter, eingefrorener Kong oder Eiswürfelleckerchen schaden einem gesunden Hund keinesfalls - eine Gastritis, Mandelentzündung oder ein grippaler Infekt wird dadurch nicht entstehen.

Ebenso Linderung kann eine Kühlmatte oder ein Kühlhalsband bringen - dazu kann ich aber nichts sagen, Allie verträgt die Wärme relativ gut, weshalb ich etwas derartiges noch nicht ausprobieren „musste".

Was aber wirklich NICHT sein muss: tagsüber bei mehr als 25° am Rad laufen lassen oder joggen - sicher kann man einen Hund auch daran gewöhnen, allerdings finde ich persönlich ja sogar die dementsprechenden Menschen suspekt ;-) (abends oder morgens ist das was anderes)




Ansonsten kann man/hund auch einfach mal: NICHTSTUN - schützt immer noch am besten vor Überhitzung und tut auch gar nicht weh...

Allie sonnt sich sogar mitunter bei 30°

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