Samstag, 4. Oktober 2014

Fräuleins Testlabor: Schleppschleppedieschlepp

Ihr könnt mir glauben, für diesen Testbericht hat es zentnerweise Leckerlies geregnet, denn ansonsten hätte ich mich hundert Pro geweigert, dass hier zu schreiben und erst recht, DIESEN Test überhaupt zu absolvieren!!!


Aber mal der Reihe nach - wie vielleicht manch einer von Euch weiß, bin ich passionierte Jägerin. Auf Sicht, Rehe, Hasen, Katzen, im Zweifel auch mal ein Eichhörnchen - alles, was schnell (weg)rennen kann!
Im Sommer, wenn es lange hell ist, habe ich seltener die Freude, mal ein Reh auf weiter Flur zu erblicken aber jetzt, wo es langsam aber sicher wieder früher dunkel wird, da beginnt der Spaß wieder!
Naja, oder endet eben jetzt - Frauchen hat eine neue Leine angeschleppt - ne SCHLEPPleine!!!


Ja, Frauchen hat natürlich mit der Pfeife mit mir geübt, es klappt auch zu 95% aber gerade beim Übergang von lange hell zu lange dunkel und zur Sicherheit beim *erinnern und wiederholen* hat sie mich gern auch auf Entfernung ein bisschen mehr unter Kontrolle *stöhn*.

Bei unserer getesteten Leine war sie *neugierig* auf das Gurtband, weil sie bisher nur Biothane kannte für Schleppleinen.

Also durfte ich in den letzten Wochen jedes Mal mit diesem Ding am Geschirr (Frauchen sagt, das ist bei ner Schleppe gaaanz wichtig, niemals am Halsband festmachen!) über die Felder und Wiesen stapfen, sobald die Dämmerung einsetzte, bzw. in bekannten Hasengebieten *umpf*…

Aber ok, es war auszuhalten! Auch, wenn es geregnet hat und sie nass war, konnte ich sie noch *tragen*, dank der „fehlenden“ Handschlaufe blieb sie auch nirgends hängen. Zweibein konnte sie dank des Gummis auf beiden Seiten gut festhalten und gesehen wurde sie aufgrund ihrer schönen Farbe auch immer.




  


Sie ist also vom Gewicht her, auch nass noch, vollkommen ok und Frauchen fand es ebenfalls sehr angenehm, dass sie Dreck nicht angezogen hat, sondern auch nach längerem Schleifen über dreckige Wege oder Felder noch immer orange und weiterhin gut zu sehen war.

Da ich das Teil ja immer nur auf bestimmten Teilstrecken schleppen musste, konnte Frauchen auch gleich mal selber die Transportfähigkeit testen. Als Rolle ist sie sehr flach und gut zu transportieren, selbst nach erwähntem schleppen durch nasse Wiesen o.ä. kann man die Leine gut zusammenrollen, ohne hinterher panisch nach einem Waschbecken zur Säuberung der Hände Ausschau halten zu müssen – sagt Frauchen – ich bin da ja weniger empfindlich… Ist die Leine nass, empfiehlt sich aber schon der Einsatz einer bspw. Kottüte, wenn die Leine in einer Tasche transportiert werden soll.

Zusammenfassend kann hund also sagen: der Jagdspass wird durch diese Leine natürlich extrem gemindert, hund ist aber durch sie im *Normalmodus* nur minimal eingeschränkt, selbst nass ist sie noch zu tragen für einen 23-Kilo-Hund (wir schätzen mal, ab 15 Kilo aufwärts ist sie absolut vertretbar) und durch die nicht vorhandene Handschlaufe bleibt sie wirklich auch nirgends hängen. Knoten haben sich an keinem Testtag gebildet, der Transport in der Tasche war kein Problem und auch die Säuberung zu Hause, mit einem normalen Frottee-Handtuch stellte keinerlei Problematik dar. Die Länge von 10 Metern lässt sich gut handeln und durch die Neonfarbe war sie stets gut zu sehen.


Falls Eure Zweibeins jetzt sagen: „Hey, das wäre was für uns!“, dann sollen die mal unter  Nylon-Grip-Gurtleine gucken, da gibt’s die nämlich! Und nicht nur in Orange sondern auch noch in weiteren coolen Farben!

In diesem Shop findet hund oder man aber noch einiges anderes und wir werden Euch auch noch den ein oder anderen Artikel von dort vorstellen, denn Praktisches und Schönes findet man dort so manches... 

Also schaut mal rein bei Hundnatur - es gibt einiges zu entdecken!







EURE ALLIE




*** in Kooperation mit Hundnatur ***





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